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04 Dezember 2018, Aus den Einrichtungen, Menschen bei KORIAN

Auf die richtige Ausbildung kommt es an

Im Haus Phönix am Roggenberg legt man viel Wert auf eine gute Ausbildung der Pflegenachwuchskräfte. Praxisanleiterin Claudia Best leitet die Auszubildenden erfolgreich mit ihren besonderen Maßnahmen.

Es ist kurz vor 14 Uhr. In einigen Minuten kommt die Spätschicht zur Übergabe. Der Frühdienst vom Haus Phönix am Roggenberg sitzt im Schwesternzimmer und prüft die Dokumentationen der Bewohner. Anhand der Dokumentation werden die Bewohner bei der Übergabe einzeln angesprochen. Frau Meier* im Zimmer 205 hat gut gegessen, Herr Huber aus Zimmer 208 klagte über leichte Kopfschmerzen. Daher wurde ihm eine Kopfschmerztablette verabreicht. Alles wurde ausführlich dokumentiert und wird gleich an die nächste Schicht übergeben. Es scheint ein ganz normaler Tag auf dem Wohnbereich 2 im Haus Phönix am Roggenberg zu sein. Der einzige Unterschied: der Wohnbereich wurde während dieser Schicht von vier Auszubildenden der Einrichtung geleitet. Praxisanleiterin Claudia Best beobachtet die Arbeit der Azubis und schaltet sich nur im äußersten Notfall ein.

Die Praxiswoche, die einmal pro Quartal stattfindet, ist ein fester Bestandteil der Ausbildung der Nachwuchspflegekräfte in der mittelfränkischen Einrichtung und ein Grund mehr, warum das Team um Einrichtungsleitung Helga Freitag die KORIAN-interne Auszeichnung „Goldenes K“ gewonnen hat. Alle drei Monate wird den Azubis ein anderer Wohnbereich zugeteilt, damit sie auch lernen mit unterschiedlichen Pflegebedürfnissen umzugehen. Einen eigenen Wohnbereich zu leiten erfordert neben den eigentlichen Aufgaben aus dem Pflegebereich auch jede Menge Organisation und Koordination. Es wird außerdem eine Schichtleitung bestimmt, die dann Anlaufstelle für alle schwierigen Fragen ist und auch Entscheidungen treffen muss.

Einrichtungsleiterin Helga Freitag und Praxisanleiterin Claudia Best (von links) können stolz auf ihre Arbeit mit den Auszubildenden sein.

Das Konzept der Praxiswoche ist nicht nur bei den Auszubildenden sehr beliebt, auch in der Berufsschule kommt die Praxiswoche sehr gut an, zumal diese fast einmalig ist und nicht in vielen Senioreneinrichtungen den Azubis von Anfang an so viel Eigenverantwortung übergeben wird. Für die persönliche Entwicklung und die Fähigkeit zum Eigenständigen Arbeiten ist dies aber genau der richtige Weg findet man im Haus Phönix am Roggenberg.

Praxisanleiterin Claudia Best betreut nicht nur die Auszubildenden und organisiert die Praxisanleitertage, sondern steht auch im engen Austausch mit den Berufsschulen. Für sie ist es wichtig, sich regelmäßig abzustimmen, welche Themen den Azubis in der Schule vermittelt werden und welche Inhalte aber auch in der Praxis näher angesprochen werden müssen. Daher ist für die Einrichtung von großer Bedeutung eine Mitarbeiterin wie Claudia Best zu haben, die viel Herzblut in die Arbeit mit den Azubis steckt.

Die intensive Arbeit mit den Azubis bewährt sich für die mittelfränkische Einrichtung am Roggenberg: nach der Ausbildung sind Freitag und ihrem Team bisher meist alle Auszubildenden geblieben, um als Pflegefachkräfte in der Einrichtung zu arbeiten. Zukünftig wird Helga Freitag nun auch Wohnungen anmieten, um noch mehr Interessenten für eine Ausbildung in Ihrer Einrichtung zu gewinnen.

*Alle im Text erwähnten Namen der Bewohner sind fiktiv

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