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03 Juni 2019, Aus den Einrichtungen

Ein Pflegeheim im Grünen

Am Rande des Westerwalds liegt das Seniorenheim „Haus am Wildgehege Irmtraut“. Wer dort einzieht schätzt den Blick ins Grüne fernab des Großstadtlebens.

Die Sonne wirft ihre Strahlen auf den großen Hügel über dem kleinen und verträumten Dorf Irmtraut mit seinen knapp 800 Bewohnern. Vom Hang aus hat man einen atemberaubenden Blick ins Hessental.

Ganz oben am Rande des Westerwalds befindet sich das Haus am Wildgehege Irmtraut. Wer nach Ruhe und Idylle sucht, ist in dem Seniorenheim um Einrichtungsleiterin Anja Groth genau richtig. „Wer bei uns einzieht, der sucht kein Halligalli“, so Groth, „vielmehr wird der Blick ins Grüne und auf unser Wildgehege geschätzt“.

Ein Wildgehege vor der Haustür

Zu der Einrichtung zählt außerdem ein rund 700 Quadratmeter großes Waldstück inklusive einer achtköpfigen Herde von Damwild. Die Versorgung der Tiere und die Verwaltung des gesamten Grundstücks obliegt Frau Groth. Trockenes Brot für das Wild kommt von lokalen Bäckereien, Heu von den Bauern und auch andere Lebensmittel werden von umliegenden Geschäften zur Verfügung gestellt.

Das Pflegeheim in Irmtraut beeindruckt mit vor allem mit seiner Lage mitten im Grünen.
Ein idyllisches Panorama: Das Wildgehege befindet sich direkt vor der Einrichtung von Anja Groth.

Und die Bewohner? Die Senioren sind begeistert von einem Wildgehege direkt vor der Haustür. „Bei Einzug wird auf ein Zimmer mit Aussicht auf die Tiere bestanden“, so Groth. Sogar eine Haustiergruppe gibt es in dem rheinländischen Pflegeheim. Zusammen mit den Kolleginnen aus der Betreuung dürfen die Bewohner das Wild füttern – wobei Wild schon fast übertrieben ist.

„Die Rehe sind sehr zahm, durch den regelmäßigen Kontakt mit den Senioren fressen sie mittlerweile aus der Hand“, erklärt die Leitung des Sozialen Dienstes. In der Einrichtung ist man sich einig: Ohne das Engagement der Betreuungskräfte, aber auch die gute Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jäger könnte man das Wildgehege nicht entsprechend Instand halten.

Flexibilität und Teamgeist

Auch wenn die Einrichtung mit ihrer ruhigen und idyllischen Lage glänzt, verlangt dies auch von allen Mitarbeitern Flexibilität und Engagement. Denn nicht jeder besitzt ein Auto oder wohnt in der Umgebung. Aus diesem Grund bilden die Mitarbeiter des Seniorenheims Fahrgemeinschaften – und Dienstzeiten werden so gelegt, dass sowohl Familie als auch der Wohnort berücksichtigt werden.

Anja Groth, Mutter von fünf Kindern, hat ebenfalls schon des Öfteren Mitarbeiter mitgenommen, da auch sie einen längeren Fahrtweg zu ihrem Arbeitsplatz auf sich nimmt.
„Ein gutes Miteinander ist eben das A und O, aber wenn alles stimmt dann nimmt man auch einen längeren Arbeitsweg in Kauf“ so die gelernte Krankenschwester, die seit April 2016 Einrichtungsleiterin im Haus am Wildgehege ist.

Groth pflegt ebenso ein enges Verhältnis zu den umliegenden Nachbarorten und Vereinen. „Wir leben von guter Mundpropaganda und das dennoch in Zeiten des Internets“, bestätigt Verwaltungsmitarbeiterin Vanessa Hastrich, die seit über zehn Jahren im Pflegeheim in Irmtraut arbeitet.

An diesem so idyllischen Ort spürt man die Zufriedenheit – sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitern. Da verwundert es kaum, dass im vergangenen Jahr das 30-jährige Jubiläum gefeiert wurde und nun das Haus am Wildgehege sogar bei der durch KORIAN durchgeführten jährlichen Zufriedenheitsumfrage am besten abgeschnitten hat.

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