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22 Mai 2020

Ein Schweinchen stellt sich vor

Tiere in den Einrichtungen sind einfach eine großartige Beschäftigung für unsere Bewohner und gleichzeitig eine willkommene Abwechslung für die Mitarbeiter.

Normalerweise denkt man bei Therapietieren an Hunde, oder? Nicht das Haus Mühlenhof in Vellmar, denn Einrichtungsleiterin Sabina Holzenleuchter hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Das Hausschwein KOKO stellt sich vor:
„Endlich ist es soweit, ich ziehe in den „Mühlenhof“ ein. Mein Name ist KOKORO, Rufname „KOKO“. Ich wiege ca. 3 kg, bin rosa, verschmust, liebevoll, dynamisch und süß. Kurz gesagt – ein Unikat, welches Herzen schmelzen lässt. Ich habe mir schon einen kuscheligen Platz bei der Einrichtungsleitung im Büro zum Schlafen ausgesucht. Ganz oft tobe ich in unserem großen Garten herum und besuche die Mitarbeiter und Bewohner, um mir Streicheleinheiten abzuholen. Auch mein Appetit ist sehr groß – ich möchte ja auch noch etwas wachsen.“ Die Freude über den Einzug des Schweinchens war sehr groß. Was für eine gelungene Überraschung. Tagsüber lebt KOKO in der Obhut von Frau Holzenleuchter und freut sich die Einrichtung von oben bis unten zu erkunden. Abends nimmt sie ein Mitarbeiter mit nach Hause, der ein großes Grundstück mit Bauernhof und weiteren Tieren hat.

Schweinchen KOKO beim Abholen von Streicheleinheiten

 

Wieso eigentlich ein Schwein?
Es stellt sich trotzdem die Frage, wieso nicht einfach ein Hund? Kurz gesagt: Warum denn nicht? Grundsätzlich sind Hunde nicht einfacher zu halten, wie Hausschweine. Die Intelligenz von Schweinen zeigt sich durch die schnelle Auffassungsgabe und Lernfähigkeit von KOKO. Außerdem sind die Tierchen stubenrein und Allergiker-freundlich. Das bedeutet nicht, dass die Bewohner und Mitarbeiter des Haus Mühlenhof Vellmar keine Hundefreunde sind, ganz in Gegenteil. Denn es gibt bereits einen Hund namens Floki, der jetzt in dem Schweinchen einen treuen Spielgefährten gefunden hat.

Wie kommt das Schwein bei den Bewohnern an?
KOKO ist zwar sehr süß und verschmust, aber vor allem ist sie ein Therapieschwein und eine große Unterstützung. Die Bewohner haben keinerlei Berührungsängste, wenn sie das Schwein auf dem Arm halten oder füttern. Sie sehen die rosa Freundin schon von weitem und sind sichtlich begeistert. Viele wollen sogar Bilder mit ihr machen und so die besondere Begegnung verewigen. Denn ein Hausschwein in einem Seniorenheim ist nun wirklich nichts Alltägliches.
Eine ganz besondere Bindung spüren die an Demenz erkrankten Bewohner im Haus Mühlenhof Vellmar. Es hilft ihnen an die Vergangenheit anzuknüpfen, die viele von ihnen auf einem Bauernhof oder in einer ländlichen Gegend verbracht haben. Frau Holzenleuchter, die Einrichtungsleitung ist überzeugt: „Unser Hausschwein „KOKO“ und Hund „Floki“ sind die beste Therapie für unsere an Demenz erkrankten Bewohner.“

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