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18 Mai 2018, Aus den Einrichtungen

Eins, zwei, drei und hoch das Bein

Haus Curanum Heide Nord bringt Senioren in Bewegung

Halle – Die hochbetagte Bewohnerin freut sich schon den ganzen Tag auf die Trainingsstunde mit dem neuen, interaktiven Trainingsgerät „Korianfit“. Sie ist auf den Rollstuhl angewiesen, hat sich aber fest vorgenommen, ihren Highscore vom letzten Mal zu verbessern. Für das Training mit Korianfit sind ihre körperlichen Einschränkungen nicht wichtig. Korianfit berücksichtigt diese und fördert die vorhandenen Bewegungsmöglichkeiten. Da die angebotenen Aktivitäten Spaß machen und eine Abwechslung vom Alltag bieten, führt sie mit Korianfit spielerisch Übungen aus, die sie sonst nicht in diesem Ausmaß bewältigen würde.
Das Haus Curanum Heide Nord, in dem sie lebt, ist eine von dreizehn Piloteinrichtungen der Korian-Gruppe, die am Pilotprojekt „Positive Care“ teilnehmen. Korianfit ist Teil von „Positive Care“ – dem Korian-spezifischen Therapieansatz mit Schwerpunkt auf nicht-medikamentösen Anwendungen. Anstatt Bewohner nur mit Krankheiten und Einschränkungen in Verbindung zu bringen, werden ihre noch vorhandenen Fähigkeiten und Stärken mit verschiedenen Therapien und Methoden gefördert – ohne Medikamente. Dabei liegt der Fokus auf den psychosozialen und emotionalen Bedürfnissen der Bewohner. Die Anwendungen umfassen sowohl kognitive und funktionale Verfahren, als auch Elemente der Verhaltenstherapie.
„Was mir an Korianfit besonders gut gefällt ist, dass es auf Rollen steht und damit mobil ist. So können wir auch mit den Bewohnern trainieren, die ihr Bett nicht mehr verlassen können“, freut sich Antje Matthies, Einrichtungsleiterin des Hauses Curanum Heide Nord. „Für unsere aktiveren Bewohner bieten wir regelmäßig unsere sogenannten Trainingsstunden an. Da kommt es schon mal vor, dass der ein oder andere bisschen länger warten muss, bis er an seinem Highscore arbeiten kann, so groß ist der Andrang,“ lacht Matthies.
Das Training mit Korianfit fördert, je nachdem welche der zahlreichen Spielemöglichkeiten ausgewählt wird, die Konzentration und Bewegungsfähigkeit des Körpers. Die Trainingsergebnisse werden aufgezeichnet und dienen der Verlaufsdokumentation. Betreuer und Bewohner können nachvollziehen, ob sich Leistungen verbessern, verschlechtern oder gleichbleiben. Bei besonders ehrgeizigen Gruppen können so auch kleine Turniere ausgetragen werden. Das Gerät selbst kann bis zu zwei Spieler gleichzeitig erfassen.

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