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06 Mai 2019, Aus den Einrichtungen, KORIAN Insider

Positive Care: Körperliches Wohlbefinden ganz ohne Medikamente

Mit „Positive Care“ schafft KORIAN Deutschland dank verschiedener Therapieformen einen ganzheitlichen Ansatz - und das ohne den Einsatz von Medikamenten.

Helmut Wiesner freut sich. Wieder hat er eine Figur beim Spiel Formacube fertig gelegt. Der 60-jährige hat sich nach einem Schlaganfall vor fast vier Jahren gut erholt, leidet aber immer noch unter leichten motorischen Einschränkungen. „Das ist gar nicht so einfach und erfordert viel Übung“, erklärt er.

Ein nicht-medikamentöser Ansatz

Formacube ist eines von sieben Angebote aus Positive Care, dem nicht-medikamentösen Therapieansatz der KORIAN-Gruppe, der im letzten Jahr als Pilot in Landshut und 12 weiteren KORIAN-Häusern deutschlandweit gestartet wurde.

Formacube - eines der Angebote des "Positive Care"-Konzepts von KORIAN Deutschland.
Formacube besteht aus vorgegebenen Formen, die mittels verschiedenfarbiger Würfel auf unterschiedliche Arten und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden nachgebildet werden müssen.

Im Februar wurde Positive Care in weiteren 126 KORIAN-Einrichtungen integriert. In den 364 Einrichtungen des französischen Schwesterunternehmens ist Positive Care bereits komplett eingeführt.

Als Positive Care bezeichnet KORIAN seinen ganzheitlichen, personenzentrierten und fürsorglichen Ansatz, der das Wohlbefinden des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Anstatt Bewohner nur mit Krankheiten und Einschränkungen in Verbindung zu bringen, werden ihre noch vorhandenen Fähigkeiten und Stärken mit verschiedenen Therapien und Methoden gefördert.

Dabei liegt der Fokus auf den psychosozialen und emotionalen Bedürfnissen jedes Bewohners. Die Anwendungen umfassen kognitive und motorische Verfahren, die sich positiv auf das Verhalten auswirken. Die Ergebnisse werden regelmäßig evaluiert.

Erste Erfolge dank Positive Care

Um ihren Kollegen den Positive-Care-Gedanken nahezubringen, fährt Christiane Schück, Mitarbeiterin des Zentralen Qualitätsmanagements bei KORIAN und als Projektleitung für Positive Care zuständig, in die Pflegeheime, um die Beteiligten entsprechend zu schulen.

Christiane Schück, Projektleitung von Positive Care, dem nicht-medikamentösen Therapieansatz von KORIAN
Betreut das Projekt Positive Care: Christiane Schück

„Ich bin von Positive Care überzeugt“, so Schück. „Durch die regelmäßige Anwendung konnten bei manchen Bewohnern Angst- und Spannungszustände gemindert oder sogar Psychopharmaka reduziert werden.“

Verschiedene Therapieformen möglich

Für Helmut Wiesner ist neben Formacube auch „Korianfit“ ein wöchentliches Highlight. Das interaktive Trainingsgerät, das man sich wie eine Wii für Senioren vorstellen kann, fördert, je nachdem welche der zahlreichen Spielemöglichkeiten ausgewählt wird, die Konzentration und Bewegungsfähigkeit des Körpers.

Dank "Korianfit" werden verschiedene Fähigkeiten der Bewohner im KORIAN-Heim gefördert.
Dank „Korianfit“ werden verschiedene Fähigkeiten der Bewohner gefördert.

Neben „Korianfit“ ist auch das „Demenztablet“ ein Teil von Positive Care. Das Demenztablet sei speziell zur Betreuung von pflegebedürftigen Senioren entwickelt worden und enthalte Medien zur Beschäftigung und Aktivierung wie beispielsweise Lieder oder Filme. „Die unkomplizierte Handhabung ermöglicht uns vielfältige Einsatzmöglichkeiten“, so Janine Fischer, Leitung des Sozialen Dienstes.

Bis Ende 2020 wird Positive Care in allen KORIAN-Einrichtungen umgesetzt sein.

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