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03 Dezember 2018, Aus den Einrichtungen, KORIAN Insider, Menschen bei KORIAN

Wie man ganz ohne den Einsatz von Medikamenten den Körper wieder fit macht

Im Katharinenhof in Hannover legt man viel Wert auf die richtige Behandlung der Bewohner. Martina Knitter hat insbesondere für Ihre Gäste aus der Kurzzeitpflege einen ganz besonderen Therapieansatz ins Leben gerufen.

Martina Knitter, Einrichtungsleiterin im Zentrum für Betreuung und Pflege Katharinenhof in Hannover ist ein „alter Hase“ im Pflegegeschäft. Dennoch ist sie immer auf der Suche nach neuen Angeboten für Ihre Bewohner, um diesen den Alltag in der Einrichtung so lebendig wie möglich zu gestalten und das ohne den Einsatz von Medikamenten. Entsprechend dem nicht-medikamentösen Ansatz von Positive Care, einem Konzept von Korian, startete Knitter vor fünf Jahren mit der Rehabilitativpflege. Dieses Betreuungsangebot richtet sich vor allem an die Bewohner, die aufgrund von altersbedingten Erkrankungen, sowie psychischen Leiden in die Kurzzeitpflege gehen. Der Erfolg dieses Konzepts war bereits in seinem ersten Jahr erfolgreich: 2013 zogen 87 Personen in die Kurzzeitpflege im Katharinenhof ein, 2014 verdoppelte sich die Zahl der Einzüge und 2015 bzw. in den Folgejahren konnte man sich über mehr als 200 Einzüge freuen. Dass 2/3 der Kurzzeitpflegegäste wieder entlassen wurden, ist für Knitter und ihr Ergotherapeuten-Team dennoch ein großer Erfolg: „Natürlich ist es uns wichtig auch in der Langzeitpflege gut aufgestellt zu sein. Dennoch zeigt uns die hohe Rate an Auszügen der Kurzzeitpflege, dass meine Kolleginnen mit ihren nicht-medikamentösen Behandlungsmethoden sehr gute Arbeit leisten“, so Martina Knitter. Von dem Angebot profitieren jedoch nicht nur die Gäste aus der Kurzzeitpflege – auch die Langzeitbewohner, die an sportlichen und gemeinsamen Aktivitäten Interesse haben, werden damit angesprochen.

Vor den eigentlichen Behandlungen wird von jedem Bewohner ein Befund gemacht und die persönlichen Ziele festgelegt. In enger Beratung mit Arzt und Angehörigen erstellen die Kolleginnen aus der Ergotherapie im Anschluss einen Plan, der individuell an das körperliche Befinden des Bewohners angepasst ist. Die Behandlungen finden meist zwei- bis dreimal pro Woche statt. Welche Behandlungen mit den betroffenen Bewohnern durchgeführt werden hängt ganz von deren Gesundheitszustand hab – meist kommen diese zur Therapie, da sie einen schweren Sturz hinter sich hatten. Hier wenden die Ergotherapeutinnen Anna-Lena Dietsch, Franziska Maletti und Franziska Wieczorek vor allem klassische Übungen an, wie Treppensteigen oder Training am Rollator. Die Resonanz nach dem Training ist groß: mit viel Ehrgeiz steigern sich die Kurzzeitpflegegäste von Behandlung zu Behandlung – und das auch zur Freude ihrer Angehörigen, die von den schnellen Fortschritten ihres Seniors sichtlich beeindruckt sind.

Die Ergotherapeutinnen bei der Arbeit mit den Bewohnern aus der Kurzzeitpflege.

Positive Care ist ein nicht-medikamentöser Therapieansatz von KORIAN. Die Anwendungen umfassen sowohl kognitive und funktionale Verfahren als auch Elemente der Verhaltenstherapie. Bei der Konzeptentwicklung wurde darauf geachtet, dass die Aktivitäten nicht zusätzlich geplant werden müssen, sondern zusammen mit den bereits bekannten und seit langem in den Einrichtungen etablierten Angeboten Anwendung finden. Bei den Behandlungen wird sich vor allem auf die noch vorhandenen Fähigkeiten und Stärken der Bewohner konzentriert und diese zunehmend gefördert – und das ganz ohne den Einsatz von Medikamenten.

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